| Allele | Unterschiedliche Varianten eines Gens an einer bestimmten Stelle auf dem Erbgut . |
| Annelide | Ringelwürmer; die bekanntesten sind die Regenwürmer |
| Antibiotikaresistenz | Einige Mikroorganismen besitzen Gene, die sie resistent gegen Antibiotika machen. Diese Resistenzgene dienen bei der Herstellung gentechnisch veränderter Organismen als sogenannte Marker. Diese Marker dienen dazu, nach dem gentechnischen Eingriff jene Zellen anzuzeigen, bei denen der Gentransfer erfolgreich war. |
| Apfelschorf | Erkrankung von Apfelbäumen, verursacht durch den Pilz Venturia inaequalis. Sorgt weltweit für grosse Ertragsverluste in Apfelkulturen. |
| Bt- Mais | Gentechnisch veränderter Mais, der ein Gen des Bodenbakteriums Bacillus thuringiensis enthält. Heute werden bereits verschiedene Bt-Mais-Sorten hergestellt. Am bekanntesten sind jene, die gegen den Maiszünsler resistent sind. Diese Sorten enthalten jenes Bt-Gen, das sie befähigt, das Eiweiss Cry 1Ab zu produzieren. Dieses tötet Schädlinge ab. |
| Auskreuzung | Übertragung von Eigenschaften eines Individuums auf ein anderes, bei Pflanzen vor allem durch Pollen. |
| Bacillus thuringiensis | Natürlicherweise im Boden vorkommendes Bakterium. Die verschiedenen Stämme produzieren verschiedene Eiweisse (Cry-Protein), die für viele Käfer, Schmetterlinge und Zweiflügler (Bienen, Wespen) giftig sind. |
| Arthropoden | Gliederfüssler, die auf oder im Boden leben, beispielsweise Tausendfüssler, Insekten, Spinnen oder Milben. |
| Caryophyllen | Duftstoff, der von Mais abgegeben wird, wenn ein Schädling an der Pflanze frisst. |
| Chlamydomonas | Gattung einzelliger Grünalgen. |
| Chloroplasten | Organelle von Pflanzenzellen, in denen die Pflanze Photosynthese betreibt (aus Kohlendioxid und Wasser wird mittels Licht Traubenzucker und Sauerstoff produziert). |
| Cry-Protein | Eiweiss, das von den verschiedenen Stämmen des Bacillus thurengiensis - Bakteriums produziert wird (cry = crystal) und für gewisse Insekten giftig ist. Bis jetzt sind über 170 Varianten dieses Eiweisses bekannt. Eines davon ist das Cry 1Ab, das für die Larven des Maiszünslers tödlich ist. Ein anderes ist das Cry 3Bb1, das gegen den westlichen Maiswurzelbohrer wirkt. |
| DNA | Desoxyribonukleinsäure (DNA) ist ein langkettiges, in allen Lebewesen vorkommendes Biomolekül, das die Erbinformation trägt. |
| Fadenwürmer | Kleine, weiß bis farblose, fadenförmige Würmchen, die in feuchter Umgebung (z.B. Erde) leben (lateinisch: Nematoda). |
| Fungizid | Chemischer oder biologischer Wirkstoff, der Pilze oder ihre Sporen abtötet oder ihr Wachstum hemmt. |
| Furunkulose | Krankheit der Edelfische (Forellen, Lachse), verursacht durch das Bakterium Aeromonas salmonicida ssp. Salmonicida. |
| Gentechnik | Methoden, die es ermöglichen, einzelne Gene ein- oder auszuschalten, sie zu isolieren und in einen anderen Organismus einzubauen. Aufgrund dieser Genveränderungen weist das betroffene Lebewesen neue Eigenschaften auf. |
| Gentransfer | Übertragung von einem oder mehreren Genen mittels gentechnischer Methoden in das Erbgut eines Individuums derselben oder einer anderen Art (Pflanze, Tier, Bakterium). |
| Koexistenz | Das Nebeneinander des Anbaus von Kulturpflanzen mit und ohne gentechnische Veränderungen. In der Schweiz ein umstrittenes Thema, da aufgrund der Kleinräumigkeit der Schweizerischen Landwirtschaft die Befürchtung besteht, dass die Koexistenz nicht möglich ist. Das Gentechnikgesetz verlangt den Schutz der Produktion ohne gentechnisch veränderte Organismen sowie die Wahlfreiheit. |
| Maiszünsler | Europäischer Schmetterling, dessen Larven an den Stängeln und Kolben von Maispflanzen fressen und so Ertragsausfälle bewirken (lateinisch: Ostrinia nubilalis). |
| Mehltau, echter | Häufige Krankheit des Getreides, verursacht durch den Pilz Blumeria graminis. /td> |
| Mykorrhizapilze | Bodenpilze, die mit den Wurzeln vieler Pflanzen in Symbiose zusammenleben. Die Pilze helfen den Pflanzen, gewisse Nährstoffe wie zum Beispiel Phosphat aufzunehmen. Im Gegenzug dazu erhält der Pilz von der Pflanze Zucker. |
| Pestizid | Chemischer oder biologischer Wirkstoff, der Insekten abtötet oder ihr Wachstum hemmt. |
| Phytometer-Pflanzen | Pflanzen, die im Gewächshaus unter idealen Bedingungen aufgezogen danach in einen bestehenden Pflanzenbestand eingesetzt werden. Das Wachstum und die Entwicklung dieser Einzelpflanzen (Phytometer-Pflanzen) werden detailliert beobachtet. Dies erlaubt Rückschlüsse auf die Umweltbedingungen, denen diese Pflanzen ausgesetzt sind. |
| Pm3-Resistenzgen | Gen, das ursprünglich aus der Gerste stammt und eine Resistenz gegen den echten Mehltau bewirkt. |
| Pseudomonas | Eine Gattung stäbchenförmiger, beweglicher Bakterien, die fast überall in der Umwelt vorkommen. Die meisten Arten ernähren sich von totem Pflanzenmaterial. Von einigen Arten sind aber auch krankheitserregende Stämme bekannt, die auch für den Menschen gefährlich werden können. |
| Symbiose | Das Zusammenleben von Organismen unterschiedlicher Arten, das für beide Partner einen Nutzen bringt. |
| Trangsgen | Gen, das mit gentechnischen Methoden in das Erbgut einer anderen Art (Pflanze, Tier, Bakterium) eingebracht wurde. |
| Weizenlinie | Nachkommen einer einzelnen Weizenpflanze. Diese sind sich aufgrund der engen Verwandtschaft sehr ähnlich. |
| Maiswurzelbohrer (westlicher) | Kleiner Käfer, der ursprünglich aus Mittelamerika stammt und sich seit den 90er Jahren auch in Europa verbreitet. Larven fressen an den Maiswurzeln und verursachen grosse Schäden. (lateinisch: Diabrotica virgifera). |