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Literaturtipps
| Titel |
The top 100 questions of importance to the future of global agriculture |
| Herausgeber |
International Journal of Agricultural Sustainability, Volume 8, Number 4, 2010, pp. 219-236 (18) |
| Beschrieb |
Obwohl die Nahrungsproduktion im letzten halben Jahrhundert signifikant zugenommen hat, bleibt heute die Frage wie, Mitte 21. Jahrhundert eine Weltbevölkerung von etwa neun Milliarden Menschen ernährt werden soll, eine der grössten Herausforderungen der Gesellschaft. Es wurde geschätzt, dass die Produktion von Nahrungsmitteln um 70 bis 100 Prozent erhöht werden müsste, um die erwartete Nachfrage nach Nahrungsmitteln ohne bedeutende Preiserhöhungen decken zu können; dies angesichts wachsender Auswirkungen des Klimawandels, Besorgnissen um die Energiesicherheit, Veränderungen in den regionalen Essgewohnheiten und auch im Lichte des Millenniumsentwicklungsziel, das bis 2015 eine Halbierung der Weltarmut und des Hungers vorsieht. Im landwirtschaftlichen Sektor ist das Ziel nicht mehr nur das Maximieren der Produktivität, sondern auch die Optimierung eines viel komplexeren Systems, das Produktion, ländliche Entwicklung, ökologische und soziale Gerechtigkeit sowie Auswirkungen des Lebensmittelkonsums beinhaltet. Zentrale Herausforderungen liegen in der Entwicklung nationaler und internationaler Strategien, die die weite Verbreitung nachhaltiger Landnutzungsformen und effizienter landwirtschaftlicher Produktion unterstützen. Fehlender Informationsfluss zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und Politikern verschärft bekanntermassen bestehende Schwierigkeiten, obwohl zunehmend Wert auf faktengestützte Politik gelegt wird. Mit diesem Dokument erstreben wir eine Verbesserung des Dialogs und der Verständigung zwischen landwirtschaftlicher Forschung und Politik, indem wir die 100 wichtigsten Fragen zur globalen Landwirtschaft identifizieren. Es ist unser Ziel, fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse zu nutzen, politische Entscheidungsträger zu informieren und Politiker beim Formulieren von zukünftigen Prioritäten der landwirtschaftlichen Forschung zu unterstützen.
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| Quelle |
http://www.ingentaconnect.com/content/earthscan/ijas/2010/00000008/00000004/art00001 |
| Titel |
Transgene Pflanzen für die Ernährungssicherung im Kontext der internationalen Entwicklung |
| Herausgeber |
Päpstliche Akademie der Wissenschaften |
| Beschrieb |
Eine Studienwoche unter dem Patronat der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften widmete sich vom 15. bis 20. Mai 2009 der Thematik „Transgene Pflanzen für die Ernährungssicherung im Kontext der internationalen Entwicklung.“ Diskutiert wurden einerseits Fortschritte in der wissenschaftlichen Erkenntnis neuerer Sorten transgener Pflanzen und andererseits die sozialen Bedingungen, unter denen die Gentechnologie zur Verbesserung der Landwirtschaft im Allgemeinen, und speziell zum Nutzen der Armen und Benachteiligten, verfügbar gemacht werden könnte. Die Einstellung der Teilnehmer war vom gleichen Technologieverständnis inspiriert, wie es Papst Benedikt XVI in seiner neuen Enzyklika zum Ausdruck gebracht hat.
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| Quelle |
http://www.ask-force.org/web/Vatican-PAS-Statement-FPT-PDF/PAS-Statement-German-FPT.pdf |
| Titel |
Biosicherheit im Bereich der ausserhumanen Gentechnologie |
| Herausgeber |
Bundesamt für Umwelt (BAFU) |
| Beschrieb |
Das vorliegende Forschungsprogramm befasst sich mit dem Nachweis möglicher negativer Effekte von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) auf die Umwelt. Dabei geht es um die Schaffung der wissenschaftlichen Grundlagen für die behördliche Beurteilung von Risiken und für die Beschlussfassung. Gewählt wurden vier Schwerpunkte mit insgesamt acht Projekten über Aspekte, welche bislang noch nicht oder unzureichend untersucht wurden. Die Studie zeigt den Aufbau und den Aufwand eines anbaubegleitenden Monitorings sowie dessen Grenzen auf und schlägt mögliche Alternativen vor. Die ethischen Ansätze für die Risikobewertung werden diskutiert.
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| Quelle |
www.bafu.admin.ch |
| Titel |
Grüne Gentechnik |
| Herausgeber |
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) |
| Beschrieb |
Wenige Themen aus den Lebenswissenschaften haben die öffentliche Diskussion in Deutschland in den letzten Jahren derart geprägt wie die Grüne Gentechnik. Obwohl ihre Methoden und Ergebnisse für die Grundlagenforschung und die landwirtschaftliche Praxis äusserst nützlich sind, wird sie von weiten Teilen der Öffentlichkeit weiterhin skeptisch beurteilt oder abgelehnt. Um hier Aufklärungsarbeit zu leisten, hat die DFG jetzt eine leicht verständliche, reich illustrierte und ausgewogen argumentierende Broschüre zum Thema veröffentlicht.
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| Quelle |
www.dfg.de |
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